Sie verlassen die Supersport-WM nach sechs Jahren und fahren künftig in der Langstrecken-WM und in der italienischen Superbike-Meisterschaft. Das ist für Aussenstehende eine grosse Zäsur. Für Sie selber auch?
Randy Krummenacher: Nein. Das Leben geht weiter. Ich bin erst 32, vielleicht geht auch wieder eine Türe auf, und ich kann noch in der Superbike-WM fahren – auf gesundem Weg, ohne Geld mitbringen zu müssen. Doch daran denke ich im Moment nicht. Ich will auf hohem Niveau Töff fahren als Beruf – und genau das kann ich tun. Dazu habe ich Zeit, an meiner Zukunft als Coach und Trainer zu arbeiten.
Sie haben in den letzten sechs Jahren sieben Siege gefeiert und sind 2019 Weltmeister geworden. Wie zufrieden sind Sie mit dieser Bilanz?
Ich bin absolut zufrieden. Nach dem Supersport-WM-Titel hätte der Schritt in die Superbike-Klasse kommen sollen, das wäre der logische Schritt gewesen. Doch das funktionierte nicht.
Warum?

