Der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking ordnete Dominik Schläpfer fast alles unter. Der Tösstaler Anschieber bereitete sich mit seinem Team um Pilot Simon Friedli in mehreren Trainingslagern auf die Saison vor. Und der gelernte Zimmermann arbeitete neben seinem Studium zum Holzbauingenieur auch nicht mehr Teilzeit.
Vor dem Weltcup-Start ging es für den 27-Jährigen aus Wila ausserdem für rund einen Monat in ein denkwürdiges Trainingscamp in China. Fast gänzlich abgeschottet von der Aussenwelt, lernte er mit seinen Teamkollegen die neu gebaute Bahn in Yanjing kennen.
Bereits Mitte Dezember erreichte das Friedli-Team mit dem zweiten Top-8-Platz im Weltcup die nötige A-Limite für Olympia im Zweierbob.
Doch für Schläpfer ist der Traum von Olympia jäh geplatzt. Er konnte sich kurz vor Weihnachten bei einem internen Qualifikationswettkampf, dem sogenannten Ausschieben, nicht durchsetzen.

