Die Meldung, dass Sie im Aufgebot für die Tour de Ski stehen, kam am 25. Dezember. Wussten Sie schon vor Weihnachten von ihrem Glück?
Nicola Wigger: Nein, ich wusste es auch nicht früher. Ich wusste zwar, dass ich erster Ersatz bin. Aber es kam dann in diesem Moment schon sehr überraschend. Ich war gerade mit der Familie am Essen, als das Telefon klingelte und mir mitgeteilt wurde, dass ich am nächsten Tag um 8 Uhr daheim losfahren muss.
Ihre Pläne wurden sehr kurzfristig durchkreuzt. Hätten Sie noch einige ruhige Tage vor sich gehabt?
Nein, ich wäre nach Campra gefahren, wo Swiss-Cup-Rennen stattfinden. Es hat sich am Plan eigentlich nichts geändert, ausser dass ich nun zwei Rennen in der Lenzerheide laufe. Danach reise ich nach Campra und bestreite dort noch einen Swiss-Cup-Wettkampf.
Sie bestreiten also nicht die ganze Tour de Ski. Aber Sie schnuppern nach dem Debüt in Davos vor zwei Wochen wieder Weltcup-Luft. Wie zufrieden waren Sie damals mit der Premiere?

