EHCD verschiebt Spiel wegen Corona-Fällen
Nach Erstligist Wetzikon hat es nun auch den EHC Dübendorf aus der höchsten Amateurliga erwischt. Wegen Corona-Fällen in der Mannschaft, in der alle Spieler entweder geimpft oder genesen sind, musste der MSL-Klub die Partie vom Mittwochabend gegen den EHC Arosa verschieben.
Laut EHCD-Trainer Reto Stirnimann wurde der Klub am Sonntag von einem Spieler informiert, dass sein Schnelltest positiv ausgefallen sei. «Sportchef Urs Wüst und ich haben daraufhin aus Sicherheitsgründen entschieden, dass sich die komplette Mannschaft testen lässt», sagt Stirnimann. Weitere fünf positive Resultate trafen bis am Mittwoch ein.
Kein Zwang, sondern eine Vorsichtsmassnahme
Reglementarisch zieht das noch keine zwingende Spielverschiebung nach sich, und mit Hilfe aus dem Nachwuchs hätten die Dübendorfer wohl auch genügend Spieler zur Verfügung gehabt.
Doch als Vorsichtsmassnahme um weitere mögliche Ansteckungen zu vermeiden strebten sie eine Spielverschiebung an. «Der Ligaleiter unterstützte dies, und der EHC Arosa kam uns sehr entgegen», sagt Stirnimann. Das Duell mit den Bündnern wurde nun neu auf den 19. Januar angesetzt.
In der Meisterschaft haben die Dübendorfer nun ohnehin bis am 8. Januar Pause. Im Cup steht am 29. Dezember der Halbfinal auf dem Programm, den der EHCD bei Erstligist Saint-Imier bestreiten sollte. Diese Partie ist weiterhin angesetzt – und kommen nicht noch mehr positive Fälle hinzu, dürften die Dübendorfer laut Stirnimann auch antreten.

