Ein Lockdown für den Breitensport
Der Schweizer Eishockey-Verband ging vorneweg. Erverkündete nach den verschärften Covid-Massnahmen am Montag einen vorläufigen Unterbruch der Meisterschaften ab 1. Liga abwärts. Die Pause gilt vorerst bis am 27. Januar.
Die vom Bundesrat beschlossene Einführung der 2G-Regel und Maskenpflicht hat auf die Hallensportarten grosse Auswirkungen. Ungeimpfte Personen können so nicht mehr am Vereinstraining teilnehmen.
Fast alle Amateurligen unterbrechen den Spielbetrieb
20.12.2021

Corona-Fälle im Eishockey
Aufgrund der Covid-Situation ruht in den allermeisten Amateurligen die Meisterschaft per sofort b Beitrag in Merkliste speichern Auf den jüngsten Entscheid reagiert hat auch bereits der Schweizerische Handball-Verband (SHV). Der Spielbetrieb soll sogar bis am 4. Februar ruhen.
«Wir möchten den Klubs zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung geben», sagt Raphael Bischof, Leiter Kommunikation beim SHV. Er spricht von «einem Lockdown für den Breitensport».
Den Vereinen steht es aber frei, in der Zwischenzeit mit den entsprechenden Auflagen weiter zu trainieren. Die verschobenen Spiele vom Januar sollen nachgeholt werden. Falls die Massnahmen länger anhalten, wird die Lage neu beurteilt.
Usters Handballer noch nicht betroffen
Noch gar keinen Einfluss auf den Spielbetrieb hat der Saison-Stopp für die Erstliga-Handballer des TV Uster. Sie haben nach dem fünften Platz in der Qualifikation ohnehin erst am 5. Februar auswärts gegen Stäfa U23 die erste Partie in der Abstiegsrunde.
Vorläufig zum letzten Mal im Einsatz standen am Wochenende auch der UHC Pfannenstiel, Laupen und die Glattal Falcons – die Unihockey-Erstligisten aus der Region. Für sie wäre es eigentlich am Wochenende vom 8./9. Januar weiter gegangen.
Der Verband Swiss Unihockey informierte die Vereine am Dienstagabend über einen vorläufigen Unterbruch der Meisterschaft bis am 24. Januar. Und animierte sie gleichzeitig, den Trainingsbetrieb, wo immer unbedingt möglich, aufrecht zu erhalten.
Meisterschaft mit Maske?
«Unser Ziel ist es natürlich, die Meisterschaft fortsetzen zu können», bekräftigt Michael Zoss, Geschäftsführer von Swiss Unihockey.
Der Verband lanciert auf Anfang Jahr eine Umfrage unter den Klubs. Die zentrale Frage dabei: Kann sich eine Mehrheit der Spielerinnen und Spieler vorstellen, mit einer Maske anzutreten?
So eigenartig es klingt: In der Frauen-NLA gab es schon vereinzelt Spielerinnen, die mit einer Maske aufliefen.
