Es war ein erfolgreiches Jahr, das nicht erfolgreich endete. Im März und Oktober gewann Cindy Merlo ihre ersten PSA-Turniere, im World Ranking rückte sie in die ersten 50 Positionen vor – nachdem die Squash-Szene zuvor wegen Corona lahmgelegt war.
«Ich habe so lange kein Turnier mehr gespielt, wie kommt das nur heraus?» habe sie gedacht, erinnert sich die Pfäffikerin. Aber sie habe in der Zwangspause hart gearbeitet. «Ich ging locker an die Turniere und konnte es geniessen. Es fühlte sich an wie frisch verliebt.»
In zwei Jahren will Cindy Merlo in den ersten 30 Positionen des Rankings stehen. Gegen Spielerinnen aus den Top 30 hat die 23-Jährige bisher aber stets 0:3 verloren. «Es gibt immer Baustellen, darum wird es mir nie langweilig», sagt sie und schmunzelt.
Zu verbessern gelte es zuallererst das Läuferische. «Ich will mehr Bälle holen, die Bälle länger holen und nicht die Geduld verlieren.» Aber für den Sprung in die Top 30 fehle «von allem noch ein bisschen».

