Rund ein Jahr ist es her, seit Dimitri Steinmann im Final der Sihltal Classic den Schweizer Rekordmeister Nicolas Müller erstmals bezwingen konnte. Es war ein denkwürdiger Sieg des Dübendorfers. Nur schon deshalb, weil Müller über ein Jahrzehnt lang nicht mehr gegen einen Landsmann verloren hatte.
Steinmann ist in der Zwischenzeit weitere Male auf die Weltnummer 27 getroffen – allerdings erfolglos. «Es ist das Grosser-Bruder-Phänomen. Gegen ihn anzutreten, fühlt sich an, wie gegen einen Top-Ten-Spieler anzutreten», sagt der Glattaler, der gerade am Anfang seiner Profikarriere viel Unterstützung vom Schweizer Ausnahme-Squasher erhielt. So unterlag er Müller unlängst im Final vom Czech Open in drei Sätzen wieder. Für Steinmann ist klar:
«Um ihn bezwingen zu können, muss ich mental und physisch auf 100 Prozent sein. Ansonsten wird es schwierig, da er meine Schwächen kennt.»
Neuer Klub, neue Rolle
Ein weiterer Schritt aus dem Schatten Müllers ist auch Steinmanns Abgang beim SC Sihltal, wo er bis anhin im NLA-Team als Nummer 2 hinter ihm spielte – und zweimal Meister wurde (2018/2021).

