Es war einmal mehr eine Saison zum Vergessen, die für das Hinwiler Sauber-Team am Wochenende endet. Wenn in Abu Dhabi kein Wunder passiert, bleibt der unter dem Namen Alfa Romeo fahrende Rennstall auf dem 9. und zweitletzten WM-Rang und lässt nur gerade das komplett chancenlose Haas-Team hinter sich.
Vier Geschichten und Episoden aus einem Jahr, in dem sich die spannendsten Dinge für Sauber neben der Rennstrecke abspielten.
Der maulende Strahlemann
Irgendwann mochte er nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel machen. Womöglich, weil er wusste, dass seine Zeit ohnehin abgelaufen ist. Vom Strahlemann, den jeder mag, mutierte Antonio Giovinazzi zum widerborstigen Nachtreter.
In Istanbul ignorierte er Teamorder. In Mexiko höhnte er «Danke für die grossartige Strategie», als er zum dritten Mal in Folge Elfter geworden war, und schrieb danach auf Social Media: «Ich bin der klassische Typ, der immer die positive Seite der Dinge sucht. Heute ist das unmöglich.»

