So etwas hat Seltenheitswert. Zum dritten Mal in diesem Jahr organisiert der VC Hittnau das Radquer, das mit der Strecke am Schlosshügel zu den Klassikern der Schweizer Szene gehört. Im Januar fanden hier schon zwei Rennen statt, die Schweizer Meisterschaften als Saisonabschluss und zuvor der Final der Crosstour. Beide Male siegte der Gibswiler Kevin Kuhn.
Nun ist vieles anders. Kuhn wird nicht am Start stehen – denn am selben Tag findet im belgischen Koksijde ein Weltcuprennen statt. Und die Crosstour gibt es mittlerweile nach dem Ausstieg von Hauptsponsor EKZ nicht mehr.
Die Hittnauer waren Teil der Rennserie, die sieben Saisons lang den Schweizer Quersport geprägt und ihm zu einem Aufschwung verholfen hatte. «Wir wären sofort wieder dabei», sagt der Hittnauer OK-Präsident Thomas Frei. «Die Crosstour war eine gute Sache, auch für die Fahrer.»
Es gab mehr zu tun
Auch um diesen eine Startgelegenheit zu bieten entschieden sich die Hittnauer, ihr Rennen ein drittes Mal im Jahr 2021 zu organisieren. «Wir sind ein aktiver Verein und wollen das auch zeigen», sagt Frei. Er spricht von einer sehr engagierten Stimmung im Verein. «Klar, drei Rennen im selben Jahr sind viel. Aber es haben vielleicht gerade wegen der Corona-Pandemie alle den Plausch, wieder einen Anlass zu organisieren.»

