Laupen bringt den Knoten zum Platzen
Im sechsten NLA-Meisterschaftsspiel hatte der UHC Laupen erstmals Grund zum Jubeln. Die bisher punktelosen Oberländerinnen gewannen überraschend beim Tabellendritten Bern Burgdorf 4:3 nach Verlängerung.
Die Equipe von Trainer Yves Kempf zeigte sich gegenüber der letzten Partien vor allem in der Defensive stark verbessert. Die Laupnerinnen standen näher bei den Gegenspielerinnen, die Zuteilungen klappten besser und Laupen schaffte es, kaum Querzuspiele durch die gefährliche Zone zuzulassen.
Dazu zeigte der noch immer dezimierte UHC Laupen viel Moral, indem er in den letzten acht Minuten der regulären Spielzeit einen 1:3-Rückstand dank Toren von Manser und Jonker noch wettmachen konnte.
Das Siegtor gelang Lackova nach nur 38 Sekunden der Verlängerung im Powerplay.
Auf jedes Risiko verzichtet
Die Gäste hatten bereits in der Schlussphase der regulären Spielzeit in Überzahl agieren können. Sie suchten da aber nicht mehr dezidiert den Siegtreffer, sondern verzichteten darauf, jegliches Risiko einzugehen, um das Remis zu sichern.
Das erste Erfolgserlebnis wird den Laupnerinnen gut tun, die im Kampf um einen Platz in den Playoffs bereits unter Zugzwang sind. «Ich hoffe, wir können den Drive und das gute Gefühl mitnehmen», blickte Corina Keller nach der Siegpremiere zuversichtlich nach vorne.

