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Räikkönen schmeisst einen Punkt weg

Beinahe hätte Kimi Räikkönen in Austin einen Punkt für das Hinwiler Team Alfa Romeo geholt. Doch dann unterlief dem Finnen ein Missgeschick.

Räikkönen schmeisst einen Punkt weg

Der Hinwiler Rennstall Alfa Romeo blieb im Grand Prix der USA auf ärgerliche Weise ohne Punkte. Kimi Räikkönen lag bis drei Runden vor Schluss an 10. Stelle, kam dann aber von der Strecke ab und fiel dadurch hinter seinen Teamkollegen Antonio Giovinazzi und den Kanadier Lance Stroll im Aston Martin auf den 13. Platz zurück.

Die beiden Alfa-Piloten zeigten im Rennen – neben Räikkönens fatalem Dreher – gute Leistungen, zumal sie von den Startplätzen 12 (Giovinazzi) und 15 (Räikkönen) ins Rennen gegangen waren.

Schon nach der Startrunde waren sie unmittelbar hinter den Top Ten klassiert und lieferten sich hernach beide packende Duelle mit Fernando Alonso im Alpine, wobei sich Räikkönen den Unterboden beschädigte. Offenbar hatte das auf die Performance des C41-Ferrari aber keine negativen Auswirkungen. Ohne den Dreher kurz vor Schluss hätte der Finne im sechstletzten Rennen seiner Karriere gepunktet.

Verstappen baut Vorsprung aus

Räikkönen hatte vor drei Jahren, damals noch in Diensten der Scuderia Ferrari, in Austin seinen 21. und letzten Sieg in der Formel 1 errungen. Heuer ging der Sieg an Max Verstappen im Red Bull. Der Holländer setzte sich knapp vor Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes durch und baute seinen Vorsprung in der WM auf acht Punkte aus.

Für Alfa Romeo schwinden derweil die Chancen, sich in der Konstrukteure-WM noch auf den achten Rang zu verbessern. 16 Zähler Rückstand haben die Hinwiler auf Williams – in den verbleibenden fünf Saisonrennen müssen sie nun auf chaotische Rennverläufe und viele Ausfälle der Konkurrenz hoffen. (zo/sda)

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