« Pray for our Clooney! » – « Betet für unseren Clooney! » – mit diesem Post in den sozialen Medien und der Nachricht, dass der Schimmel keine zwei Wochen nach seiner Olympia-Teilnahme in Tokio auf der Weide verunglückt ist, schockte Springreiter Martin Fuchs am 16. August die Pferdesportwelt.
65 Tage später, durfte Clooney die Pferdeklink der Universität Zürich wieder verlassen. Dazwischen liegen neun Wochen in denen Martin Fuchs erst um das Leben des Springpferdes, mit dem er WM-Silber und den EM-Titel gewann, bangte, dann aber langsam die Zuversicht Oberhand gewann.
« Clooney war ein Musterpatient, wir sind mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden » , sagte Oberärztin Andrea Bischofberger, die den 15-jährigen Wallach zusammen mit Professor Dr. med. vet. Anton Fürst, dem Direktor der Klinik für Pferdechirurgie, betreute.
Der komplizierte Bruch des Oberarmknochens war konservativ behandelt worden, wurde also nicht operiert. Während die Knochen heilten, erhielt Clooney zur Unterstützung ein stabiles Netz um den Bauch – Martin Fuchs nennt es eine «Hängematte» – in dem er die Beine von seinem Körpergewicht entlasten konnte.

