Mit einem solchen Saisonhöhepunkt auf der Strasse hätte Felix Stehli wohl vor einigen Wochen nicht gerechnet. Am Samstag bestritt der Gibswiler das U23-Rennen an den Europameisterschaften in Trento (ITA).
Und obwohl er den Wettkampf nicht beendete – nur rund 60 Prozent der Fahrer kamen ins Ziel –, zog er ein versöhnliches Fazit. «Leider konnte ich nicht das abrufen, was ich an einem Spitzentag abliefern kann. Trotzdem war es eine super Erfahrung für mich.»
Sowieso ändert das Abschneiden an der EM nichts am Gesamtbild. «Felix ist einer der Stärksten seines Jahrgangs und technisch sehr versiert – das kommt ihm vor allem im Feld zugute. Er ist zwar kein Bergfahrer, bewegt sich jedoch sehr gut auf den anderen Streckenabschnitten und erweist sich als äusserst mannschaftsdienlich», sagt der Schweizer Nationaltrainer Michael Albasini.
Es ist ein schönes Lob aus berufenem Munde, nur schon weil Stehli als eigentlichem Radquer-Spezialisten die Erfahrung auf der Strasse noch weitgehend abgeht.

