Sie waren so nahe dran. Nur zwei Punkte fehlten dem UHC Uster in der letzten Saison zum Einzug in die Playoffs. Zweimal haben die Ustermer dies in der NLA bisher geschafft, im Frühling 2018 und 2019. Doch in der am Samstag mit dem Heimspiel gegen Waldkirch-St. Gallen beginnenden Saison zählen die Ustermer nicht zu den meistgenannten Playoff-Kandidaten.
Hauptgrund dafür: Diverse Leistungsträger wie Raphael Berweger und Simon Suter haben den Klub verlassen. Mit Patrik Doza verpflichteten die Ustermer zwar einen tschechischen Stürmer von Format. Doch an Klasse und Erfahrung hat die Equipe eingebüsst. Was ist unter diesen Umständen von Uster zu erwarten? Trainer Simon Meier nimmt Stellung zu acht Thesen.
1. These: Uster hat den Substanzverlust im Kader nicht kompensieren können.
«Wir haben unsere drei besten Skorer der letzten Saison verloren, und es ist uns in der Nach-Corona-Saison nicht gelungen, das halbwegs zu kompensieren. Insgesamt sind es fünf, sechs Spieler aus den Top 15, die weg sind. Da müssen wir der Realität in die Augen sehen, ich will gar nichts beschönigen. Wir sind zwar nicht die Einzigen mit diesem Problem, viele andere NLA-Teams haben auch an Substanz eingebüsst. Aber nicht alle in so verschärftem Mass.»

