Sie haben sich schon damit beschäftigt, bevor die breite Öffentlichkeit darüber diskutierte. Und sie haben entschieden, bevor ihnen die Behörden den Entscheid abnahmen. Vielleicht sorgt der Bundesrat am Mittwoch zwar dafür, dass es ohnehin keinen Unterschied mehr macht. Aber schon lange ist klar: Für die Spiele der ersten Mannschaften des EHC Dübendorf in der MSL und des EHC Wetzikon in der 1. Liga gilt die 3G-Regel. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, erhält Zutritt in die Eishallen der beiden besten Oberländer Klubs. Die Regelung beschränkt sich auf die Heimspiele der Fanionteams.
Die Dübendorfer publizierten den Entscheid schon vor über einem Monat mitten in den Sommerferien, die Wetziker folgten nur wenig später. Die Klubs warteten auch nicht mit Abklärungen, bis die Regio League im Juli drei mögliche Varianten definierte.
Jede Wurst zählt
Bei einem genaueren Blick auf diese Varianten wird auch schnell klar, weshalb sich die beiden Klubs so entschieden haben: Die Regeln des Bunds besagen, dass ohne Zertifikat zwar 1000 Personen zugelassen werden können – dann herrscht aber eine Sitzpflicht, und das Publikum darf sich in der Halle nicht frei bewegen. Soll es sich frei bewegen können und stehen dürfen, sind nur 250 Personen zugelassen.
«Wir haben in den wenigen Spielen der letzten Saison gesehen, dass starke Einschränkungen massive Umsatzeinbussen nach sich ziehen.»
Beat Gmünder, Vizepräsident EHC Dübendorf

