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Es geht um acht Millionen und zwei Cockpits

Das Hinwiler Team Alfa Romeo startet in Belgien in die zweite Saisonhälfte. Worum geht's für den Rennstall nach der Sommerpause? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Elf Rennen sind vorbei, zwölf stehen noch bevor, respektive sind derzeit geplant: Die Formel 1 nimmt am Wochenende den Betrieb nach drei Wochen Sommerpause wieder auf. Der Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen um den Weltmeistertitel wird auch die zweite Saisonhälfte alles überstrahlen. Aber was liegt für das Hinwiler Team Alfa Romeo noch drin? Und welche Piloten fahren künftig für den von der Sauber Motorsport AG betriebenen Rennstall? Die wichtigsten Fragen – und die möglichen Antworten darauf.

Welcher WM-Rang ist für Alfa Romeo noch realistisch?

Drei Punkte in elf Rennen – das war bisher grad einmal gut genug für den 9. und zweitletzten WM-Rang. Und wenn in der zweiten Saisonhälfte nicht noch deutlich mehr Punkte hinzukommen, wird sich das Team auch in der Konstrukteure-WM nicht verbessern. Denn Williams liegt mit seinen zehn in Ungarn unmittelbar vor der Sommerpause gewonnenen Punkten sieben Punkte vor den Hinwilern auf Platz 8, den Alfa Romeo in den letzten drei Jahren stets belegte und der doch immerhin acht Millionen Dollar mehr Preisgeld einbrächte als Rang 9.

Uneinholbar ist Williams nicht – schliesslich stehen noch 12 Rennen auf dem Programm. Aber die Hinwiler müssen regelmässig punkten – oder auf ein Chaosrennen hoffen wie jenes in Ungarn, wo Williams zu den Profiteuren gehörte. Sauber-Chefingenieur Xevi Pujolar sagt: «Es ist schwierig, das auf einen Schlag zu schaffen. Aber es stehen ja noch viele Rennen an.»

In welchen Rennen stehen die Chancen besonders gut?

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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