Erst mussten die Sportlerinnen und Sportler noch ein Jahr länger auf ihr grosses Ziel warten. Nun sind die Olympischen Spiele in Tokio bereits wieder Geschichte.
Für die 15 Teilnehmer aus der Region endeten sie zwar ohne Medaillengewinn, aber mit teils durchaus respektablen Leistungen und den beiden Einzel-Diplomen für Judoka Fabienne Kocher (Riedikon) und Skiff-Ruderin Jeannine Gmelin (Uster).
Ein neuer Olympia-Zyklus beginnt, nur drei Jahre dauert er bis zu den Spielen in Paris 2024. Nicht bei allen spielen diese gedanklich aber schon eine grosse Rolle. Gmelin etwa sagte nach ihrem 5. Rang, sie mache nun erst einmal eine Pause und wisse noch nicht, wie lange oder wie kurz diese sein werde. Der nächste Olympia-Zyklus sei «präsent, aber mehr nicht».
Die Ustermerin hat ihre zweiten Spiele hinter sich. Vor fünf Jahren in Rio de Janeiro ging es darum, Erfahrungen zu sammeln, nun stieg sie mit Medaillenambitionen ins Rennen und erfüllte sich diese auch beinahe.
Am selben Punkt der Karriere wie damals Gmelin sind nun gleich mehrere Oberländer Athletinnen und Athleten. Sie traten in Tokio an – mit Paris 2024 im Hinterkopf. Dazu gehört ein Quartett, das in drei Jahren berechtigte Medaillenhoffnungen hegen dürfte. Und eine Umsteigerin, die in ihrer neuen Disziplin über viel Potenzial verfügt.

