Krummenacher hat noch Luft nach oben
Der Saisonauftakt in der Supersport-WM verlief für Randy Krummenacher nicht nach Wunsch. In Aragon, wo die ersten beiden Rennen stattfanden, belegte der Oberländer aus dem Grüt nur die Ränge 11 am Samstag und 9 am Sonntag.
Es war insgesamt ein verkorkstes Wochenende für Krummenacher. Ihm fehlt nach fast 15 Monaten ohne Rennteilnahme nicht nur die Wettkampfpraxis, sein neues Team EAB hatte am Freitag im ersten Training auch mit technischen Probleme zu kämpfen. Und als es am Samstag im Qualifying um die besten Startplätze ging, stürzte Krummenacher bei schwierigen Bedingungen.
Eine falsche Setup-Entscheidung
Zwar konnte er sich in beiden Rennen verbessern, und vor allem am Sonntag überraschte Krummenacher mit einem raschen Vorstoss auf Rang 3. Auf abtrocknender Strecke hatte er allerdings bald mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen und fiel zurück – letzlich rächte sich, dass er sich für ein Regen-Setup entschieden hatte.
«Es war definitiv nicht das beste Rennwochenende und ich hatte mir natürlich andere Resultate erhofft», sagte Krummenacher. «Ich bin aber nicht entmutigt. Wir werden nun die Daten analysieren, damit wir wissen, wo wir uns im nächsten Rennen verbessern müssen.» Die nächsten beiden Chancen – in der Supersport-WM werden neuerdings jeweils zwei Rennläufe pro Wochenende gefahren – folgen bereits am kommenden Wochenende in Estoril.

