Für Felix Frohofer war es das erste internationale Rennen nach über einem Jahr. «Ich konnte bereits gut meinen Rhythmus fahren», sagt der Handbiker aus Russikon nach dem Härtetest. Zwar gelang es ihm dabei noch nicht, das Tempo konstant zwischen 40 und 50 Kilometer pro Stunde über die ganze Strecke im belgischen Brügge zu halten, Sorgen macht er sich deshalb aber nicht.
«Ich werde erfahrungsgemäss im Verlauf der Saison immer stärker», blickt der in der H4-Klasse startende Frohofer voraus. Zuversicht gibt ihm zudem der jüngste Leistungstest in Nottwil. «Es war der mit Abstand beste seit drei Jahren.»
Der 26-Jährige bezeichnet 2020 trotz einem dritten Rang an der Strassen-SM als eine Saison zum Vergessen. Nur vier nationale Wettkämpfe konnte er bestreiten. Wie sich herausstellte, befand Frohofer sich konstant im Übertraining.
Die Folge davon: eine mentale Verkrampfung. Immerhin löste sich diese mit der Gewissheit aber wieder. Er liess das Training deshalb zunächst gemütlich angehen. «Auch, um den Kopf zu lüften», wie er betont. «Nach einigen schlechten Resultaten musste ich wieder hungrig aufs Biken werden.»

