Ein Neuling unter gestandenen Profis, acht Tage lang – kann das gut gehen? Das dürfte sich manch einer gefragt haben, als er erfuhr, dass der Gibswiler Quer-Spezialist sein Strassendebüt ausgerechnet an der Türkei-Rundfahrt gibt.
Doch es ging gut, letzte Woche, Kuhn überstand die Strapazen. Und er sagt: «Zum Anfangen war das fast eine Stufe zu hoch. Aber im Nachhinein wars genau das Richtige.»
Zu hoch, weil es sich um ein Rennen der zweithöchsten Stufe handelte und das Teilnehmerfeld gespickt war mit einigen grossen Namen wie Mark Cavendish oder André Greipel. 17 von 25 Teams hatten Profi-Status – die Continental-Teams, wie jenes von Kuhn, waren in der Minderzahl.
Mehr als einfach nur das Rennen beendet
Und doch: Kuhn behauptete sich erstaunlich gut. Als 81. von 139 Klassierten in der Gesamtwertung beendete er die Rundfahrt mit ihren acht Etappen und 1244 Kilometern. «Fertig fahren war das Ziel», sagt er lachend – das gelang ihm besser, als er erwartet hatte.

