Fast eineinhalb Jahre. So lange musste Stefanie Siegenthaler warten, bis sie endlich wieder an einem Wettkampf starten kann. Ende Oktober 2019 war das letztmals der Fall, beim Memorial Gander in Morges, Siebte wurde die Bertschiker Nationalkaderturnerin da.
540 Tage später turnt Siegenthaler nun wieder wettkampfmässig. Es gibt wohl nicht viele Spitzensportler, die ihren Beruf länger nicht ausüben konnten.
«Es ist wunderschön zu spüren, wie gerne ich Wettkämpfe habe und wie viel mir das Turnen bedeutet.»
Stefanie Siegenthaler
Am Mittwoch tritt Siegenthaler in der Qualifikation an der EM in Basel an. Am Sonntag trainierte sie erstmals in der Halle – und spürte dabei, was ihr so lange gefehlt hatte.
«Wir hatten zwar Qualifikationswettkämpfe – aber das Feeling hier ist noch einmal ganz anders. Es ist wunderschön zu spüren, wie gerne ich Wettkämpfe habe und wie viel mir das Turnen bedeutet.»

