Elf angesagt, fünf gestrichen – verbleiben sechs: Die Saison im Züri-Lauf-Cup (ZLC) war bisher gar keine. Am letzten Wochenende wurde der GP Dübendorf das jüngste Absage-Opfer – und schon jetzt ist klar, dass auch der Zürich Marathon Ende April ausschliesslich in der virtuellen Welt stattfinden wird.
Das frustriert die Organisatoren und die Läufergemeinschaft. «Die Läufer wollen wieder physisch an Wettkämpfen teilnehmen», sagt Ronnie Rüeger. Der ehemalige Eishockeytorhüter ist bei der Hauptsponsorin Zürcher Kantonalbank für den ZLC zuständig und weiss um die Enttäuschung bei Läufern und Organisatoren – wie eben jenen in Dübendorf, die ihre Veranstaltung zuletzt absagen mussten.
Fünfergruppen-Variante wäre beliebt gewesen
Sie hatten ein Konzept ausgearbeitet, das Läufe in Kleingruppen vorgesehen hatte, «in Fünfergruppen miteinander auf der Strecke in der Natur – wir dachten, das sei vernünftig und vertretbar», sagt Rüeger.
Bewilligt wurde das aber nicht – weil es dennoch eine Veranstaltung wäre. Und doch weiss Rüeger, dass der Lauf auch in dieser Form auf Interesse gestossen wäre: Rund 300 Teilnehmer hatten sich in dem kurzen Zeitfenster angemeldet, in dem der «GP Dübendorf individual» aufgeschaltet war.

