Der Weltcup-Final auf der Lenzerheide war ein Heimspiel für Gilles Roulin. Dort ist der Grüninger im Skiclub, die Destination ist für den Oberländer eine zweite Heimat, mit dem Wintersportgebiet Arosa Lenzerheide hat er einen Werbevertrag.
Umso bitterer muss es für Roulin sein, dass er lediglich als Vorfahrer am Weltcup-Final teilnehmen konnte und nicht als Rennfahrer. Einen Unterschied machte es am Ende zwar nicht, weil die Speed-Rennen ohnehin abgesagt wurden.
Die schwächste Saison
Aber: Die Top 25 im Weltcup und damit die Qualifikation für die Finalrennen verpasste er deutlich. Kein Wunder, dass er sagt: «Ich hätte mir auf jeden Fall etwas anderes gewünscht.»
Die vierte volle Weltcup-Saison von Roulin war seine klar schwächste. Nur 9 Punkte stehen auf seinem Konto. In den Vorjahren waren es 77 (2020), 85 (2019) respektive 173 (2018).

