Bei den Eishockeyanern ist es klar, die Unihockeyaner wissen es seit letzter Woche auch: Für alle Ligen ausserhalb des Profibetriebs wurde aus dem Saisonunterbruch ein Saisonabbruch. Während das aus sportlicher Sicht teilweise frustrierend sein mag, haben die Klubs so nun wenigstens Planungssicherheit.
Nicht so bei den Handballern. «Wir sind noch immer im Ungewissen», sagt Rolf Schärer, Leiter Technik der Männer beim TV Uster. Das TVU-Erstliga-Team hat am 18. Oktober seine letzte Meisterschaftspartie absolviert. Zehn Tage später verbot der Bund Kontaktsport für Amateure – seither ruht die Saison der Handballer ab der zweithöchsten Liga abwärts.
Vier Wochen Vorlaufzeit sind nötig
Allerdings: Völlig im luftleeren Raum befinden sich Schärer und der TVU nicht. Der Handballverband hat recht konkrete Pläne ausgearbeitet, wie es mit der Saison weitergehen soll. Sogar Spielpläne gibt es bereits – definitiv terminiert werden können die Matches aber erst, wenn klar ist, wann es weitergeht.
Ursprünglich war der Wiedebeginn auf Anfang März terminiert – dafür hätten aber Mannschaftstrainings ab Anfang Februar wieder möglich sein müssen. Die nächste Option ist nun ein Saison-Restart Anfang April. «Es braucht eine Vorlaufzeit von vier Wochen – sonst ist das gesundheitliche Risiko zu gross», sagt Schärer.

