Lötschberg-Schanze in Kandersteg statt Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen – Training statt Final der Vierschanzentournee: Die letzten Tage verliefen für Dominik Peter nicht wie geplant. Der Fischenthaler Skispringer brach die Tournee nach dem dritten Springen in Innsbruck ab.
«Es hatte keinen Sinn mehr», sagt der 19-Jährige. Zweimal, in Oberstdorf und in Garmisch Partenkirchen, hatte er die Qualifikation zwar überstanden – der Finaldurchgang blieb für ihn jeweils aber ausser Reichweite.
«Ich ging lieber heim, anstatt alles durchzustieren.»
Dominik Peter
In Innsbruck blieb er bereits in der Qualifikation hängen. «Ich ging lieber heim, anstatt alles durchzustieren», sagt Peter. Den 54. Schlussrang belegt er in der Tournee – das ist eine Randnotiz, die er selber am liebsten möglichst rasch vergisst.
Vergessen, den Kopf lüften, Energie tanken, wieder befreit springen können. Um solche Dinge ging es Peter beim Entscheid. Er fällte ihn nicht auf Anraten der Trainer, «sie hätten es lieber, wenn ich Wettkämpfe machen würde», sagt der Oberländer.

