«Es ist der Hammer» – so entfährt es Dominik Peter. Begeistert ist der Fischenthaler nicht nur über die Tatsache, dass er zum Weltcup-Auftakt am Wochenende im polnischen Wisla im Schweizer Aufgebot steht. Sondern vor allem, weil es danach Schlag auf Schlag weitergeht. Ruka in Finnland, Nischni Tagil in Russland, die Skiflug-WM in Planica, der Heimweltcup in Engelberg – das alles innert einem Monat. Es dürfte kaum etwas Schöneres geben für einen wie Peter, der sich selber als «Wettkampfsau» bezeichnet.
Den Beweis, dass er das ist, erbrachte Peter diesen Sommer. Einfach war die Zeit für den 19-Jährigen nicht. Er trainierte zwar viel und oft, auch allein – aber um seine körperliche Verfassung war es nicht zum Besten bestellt. Und er macht keinen Hehl um die Gründe dafür: «Ohne Wettkämpfe fiel es mir schwer, auf mein Gewicht zu achten. Es gab Wochen, wo ich nicht den Willen fand, mich so zu ernähren, wie ein Skispringer das tun sollte.»
«Ich sprang wie der Hinterletzte.»
Dominik Peter
So kochte er für sich öfter mal das, worauf er gerade Lust hatte. «Gnocchi, oder Teigwaren mit einer feinen Sauce – ich genoss das Leben», sagt Peter. Und er glaubt gar, dass das seiner Entwicklung förderlich war. «Ich motivierte mich so, die Energie ins Training umzuwandeln.» Das klappte gut – bis auf den Kern, die Sprünge selber. «Ich sprang wie der Hinterletzte», formuliert er plakativ.
Parat, wenn es zählt

