Die Ustermer Frauen sind zum dritten Mal nach 2016 und 2017 Schweizer Meisterinnen. Nach zwei der drei Einzel stand der Erfolg der Gastgeberinnen über Titelverteidiger Fricktal fest. Zunächst hatte Céline Walser 3:0 gegen Nadia Pfister gesiegt, dann Fabienne Oppliger in vier Sätzen gegen Jasmin Ballmann gewonnen.
Beide hatten die Schweizer Einzel-Meisterschaft vor zwei Wochen noch verpasst: Studentin Walser war krank, Lehrerin und Familienfrau Oppliger, weil sie keine Kinderbetreuung für vier Tage organisieren konnte.
Für beide war es so der erste wichtige Wettkampf nach dem Corona-Lockdown. Und beide berichteten von ungewohnt grosser Nervosität. Oppliger sprach von einer «Kämpferleistung» und betonte, wie wichtig es war, dass sie trotz sechs Satzbällen für die Gegnerin den zweiten Durchgang gewann – und den 0:2-Rückstand verhindern konnte.
«Körperlich fühte ich mich gut genug, aber mental wäre es sonst schwierig geworden.»
Fabienne Oppliger, Uster
«Körperlich fühlte ich mich gut genug, aber mental wäre es sonst schwierig geworden.» Auch der vierte Satz ging in der Verlängerung an die 28-Jährige.

