In einer eigenen Liga unterwegs
Nicola Spirig bei den Frauen sowie Ruedi Wild bei den Männern dominierten am 31. Internationalen Uster Triathlon auf der Olympischen Distanz. Die sechsfache Europameisterin und Olympiasiegerin von 2012 erreichte das Ziel mit mehr als sechzehn Minuten Vorsprung auf die zweitklassierte Ramona Rieder.
Der 38-jährige Wild – er war an den Olympischen Spielen 2012 dabei und hat zahlreiche internationale Siege errungen – liess den nächsten Verfolger Veit Hönle mehr als vier Minuten hinter sich. Dabei war dieser rund 20 Sekunden schneller als der spätere Sieger geschwommen, der das Rennen eröffnet hatte.
Kurz vor dem Start warf er seine Schutzmaske in den eigens dafür bereitstehenden Behälter und sprang ins Wasser. Im Fünf-Sekunden-Takt folgten auf Wild danach die restlichen Athleten.
Maskenpflicht und keine Zuschauer
Der Uster Triathlon am Sonntag war einer der wenigen Events der Szene, die nicht abgesagt worden waren. Der Anlass fand unter strengen Auflagen statt.
Die Teilnehmerzahl war auf 800 Athletinnen und Athleten beschränkt, auf dem gesamten Gelände galt Maskenpflicht und es durften sich keine Zuschauer Wettkampfgelände aufhalten.
«All die Massnahmen, die wir zum Schutz der Athletinnen und Athleten, aber auch für uns als Veranstalter und die Bevölkerung getroffen haben, waren notwendig, um den 31. Internationalen Uster Triathlon überhaupt durchzuführen», sagte der stellvertretende Rennleiter, Mario Schierok, hernach.

