Unter ihm qualifizierte sich der UHC Uster erstmals überhaupt für die NLA-Playoffs. Nun übernimmt Simon Meier nach zwei Jahren das Team wieder von Mika Heinonen und will mit den Ustermern zurück in die Playoffs. Letzte Saison verpasste die Equipe dieses Ziel um vier Punkte – auch, weil sie in der Offensive zu wenig produktiv war.
Auf dem Transfermarkt waren die Ustermer abgesehen vom Neuzugang des Tschechen Martin Prazan nicht aktiv; eigene Kräfte sollen die Abgänge des Topskorers und zweier Leistungsträger kompensieren. Meier, der zuletzt im Klub Ausbildungsverantwortlicher war, sieht keinen Qualitätsverlust. Und er möchte auf dem Feld ein deutlich aktiveres Team sehen.
Viele sagen, dass Uster letzte Saison ein Playoff-Team gewesen wäre. Es klappte aber nicht. Was lief falsch?
Simon Meier: Ich will nicht über die letzte Saison urteilen. Die Tabelle bildet die Realität ab – und dort war man kein Playoff-Team. Das wollen wir wieder werden und bleiben, auch wenn man nicht erwarten kann, dass dies für den UHC Uster in den nächsten Jahren zur Selbstverständlichkeit wird. Das Ziel muss sein, jedes Jahr Playoffs zu spielen.
Müsste das Ziel nicht höher sein, als «nur» Playoffs zu spielen? Die obere Tabellenhälfte etwa?
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht mit solchen Gedanken liebäugle. Aber das wird nicht von heute auf morgen passieren. Wir müssen sehen, wo wir im Ganzen stehen. Und da ist der nächste Schritt: Die Playoffs sicherstellen plus die Aufbauarbeit, die wir im Nachwuchs machten, in die erste Mannschaft zu überführen. Wir müssen unseren Jungen eine gute Perspektive bieten, damit sie den nächsten Schritt machen.
«An der Qualität des Kaders wird es sicher nicht scheitern.»

