Am Ende gab es enttäuschte Gesichter. Weder die Pfäffikerin Cindy Merlo, die Titelverteidigerin, noch der Dübendorfer Dimitri Steinmann, zuletzt drei Mal im Final, konnten an der Schweizer Einzelmeisterschaft den Titel gewinnen.
Zwar erreichten sie in Langnau den Final, blieben dort aber ohne Chance. Merlo unterlag Ambre Allinckx aus Kriens, Steinmann dem Dauersieger Nicolas Müller, der wie er selbst für Sihltal antritt.
Sie sei sehr enttäuscht, meinte Merlo nach der Niederlage in vier Sätzen. Die Gegnerin habe es super gemacht und den Sieg verdient. «Aber verlieren ist verlieren», sagt die Nummer 65 der Welt. Sie habe gewusst, dass Allinckx jeden Ball erlaufen werde, «und dann habe ich zu heftig angegriffen». Vor einem Jahr hatte Merlo gegen die Innerschweizerin noch einen 0:2-Satz-Rückstand wettgemacht. Nun glückte das nicht mehr.
«Ich ging mit einer anderen Erwartung in den Final», sagte auch Dimitri Steinmann. «Aber er war besser», gab die Nummer 59 der Welt nach dem 0:3 zu. Im ersten Wettkampf nach der langen Pause sei er «angespannter gewesen als auch schon», so der Glattaler. «Ich habe mich auf dem Court nie richtig wohlgefühlt.» Er habe zuletzt nicht die engen Situationen in Matchs gehabt, «und die kannst du im Training halt nicht simulieren».
Endstation Viertelfinals

