Da ist dieser Schmerz. Traditionelle Motocross-Rennen wie jene in Wohlen, Frauenfeld und Muri, die Jahr für Jahr Tausende von Zuschauern anlocken, sind pandemiebedingt auf der Strecke geblieben.
Aber zugleich ist da auch die Erleichterung, dass sich in der für Aussenstehende verwirrend organisierten Motocross-Szene die nationalen Verbände und regionalen Serien in der aussergewöhnlichen Lage zusammengerauft haben, um einen Rennkalender auf die Beine zu stellen.
«Es ist sicher positiv, musste man in der Krise mal zusammenhocken und zusammenarbeiten.»
Franco Betschart
Mit dem Resultat: Die wichtigsten nationalen Titel können auch 2020 verliehen werden. Stand jetzt finden in den beiden Inter-Klassen MX Open und MX2 je sechs Rennen statt. Oder eine «gemeinsame Kurzmeisterschaft», wie die Fédération Motocycliste Suisse (FMS) das Ganze bezeichnete, die üblicherweise die offiziellen Meisterschaften austragen darf.
Franco Betschart ist froh über die getroffene Lösung, die einer Vernunftehe gleichkommt. «Es ist sicher positiv, musste man in der Krise mal zusammenhocken und zusammenarbeiten.»

