Eishockey: An Eistrainings ist nicht zu denken
Während die Klubs in den Profiligen wieder mit Körperkontakt trainieren dürfen, sind die Amateurvereine ab MSL abwärts stark eingeschränkt.
Erstligist Wetzikon trainiert so, wie er eben trainieren kann. «Das ist nur schon für das Mannschaftsgefüge und das Zusammengehörigkeitsgefühl wichtig», sagt Sportchef Diego Piceci. Der EHCW trifft sich sogar auf der (abgetauten) Eisfläche – allerdings nur in Vierergruppen unter Anleitung von Off-Ice-Coach Jose Spolidoro.
Der mache einen «sensationellen Job», findet Piceci. Denn der zeitliche Mehraufwand sei hoch. Räumlichkeiten und Geräte müssen desinfiziert werden, die Trainingsgruppen aneinander vorbeigeschleust werden. «Spieler und Trainer halten sich vorbildlich an die Vorgaben», sagt Piceci.
A propos Trainer: Der neue Headcoach Thomas Nüssli kann nun seine Akteure kennenlernen – wenn auch nicht in einem grösseren Rahmen. Wann Nüssli mit seinem Team erstmals aufs Eis kann, ist offen. Eigentlich würde der EHCW gerne ab dem 3. Juni Eistrainings durchführen. «Aber mit dem aktuellen Konzept macht das keinen Sinn», sagt Piceci.

