Krafttraining in der Stube. Unzählige einsame Joggingrunden. Irgendwann hat man als Teamsportlerin einfach genug davon.
Auf das erste Wurftraining seit dem Saisonabbruch im März hat sich Kerstin Kündig deswegen «extrem» gefreut. Letzten Mittwoch durfte sie zusammen mit einigen Spielerinnen des LC Brühl loslegen.
In Kürze startet beim Rekordmeister das Teamtraining ebenfalls wieder – wie selbstverständlich mit Kündig.
Vorerst alle Köder ignoriert
Die Gegenwart der Wetzikerin liegt also in St. Gallen. Ihre Zukunft allerdings erheblich weiter nordöstlich – in Erfurt. Nach sieben Jahren beim LC Brühl wechselt die beste Schweizer Rückraumspielerin in die deutsche Bundesliga. Am 6. Juli erfolgt bei ihrem zukünftigen Klub Thüringer HC der Trainingsauftakt.

