Es wird für viele Sportlerinnen und Sportler kein normales Training sein, wenn sie ab kommendem Montag wieder in die Turnhallen und auf die Sportplätze zurückkehren. Denn für sie alle gilt: Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Wahrung des Mindestabstands von zwei Metern, Trainieren in einer Gruppe von maximal fünf Personen ohne Körperkontakt.
Darüber hinaus sollen sportartenspezifische Schutzkonzepte eine schrittweise Rückkehr in die Normalität ermöglichen, deren Umsetzung den einzelnen Verbänden, Clubs, Athleten und Anlagenbetreibern obliegt. Was weiterhin nicht erlaubt ist, sind Spiele und Wettkämpfe.
Fussball: Kopfbälle verboten
Umziehen zu Hause, individuelle Anreise, wenn möglich unter Vermeidung der Benützung des öffentlichen Verkehrs, keine Begrüssungsrituale: Schon bevor das Training überhaupt losgeht, werden viele Kinder und Erwachsene ihre bisherigen Abläufe umstellen müssen. Das Schutzkonzept des Schweizer Fussballverbandes sieht vor, dass maximal in vier Gruppen trainiert werden darf, deren Zusammensetzung immer gleich bleibt. Für vier Spieler ist ein Trainer zuständig, der sein eigenes Trainingsmaterial nutzen soll. «Die Bälle dürfen nicht in die Hand genommen werden und sollen nur mit dem Fuss gespielt werden. Kopfbälle sind untersagt.»
Fitness: Regelmässiges Lüften

