Die Rechnung ist schnell gemacht. Christian Kreienbühl muss vorderhand zu Hause arbeiten, da fällt das Pendeln weg. Dafür bleibt ihm mehr Zeit zum Trainieren.
Das scheint sich auszuzahlen. Der Rütner freut sich, «recht gut» in Form zu sein. Und schiebt nach: «Das sage ich sonst selten.»
«Einen Plan B habe ich nicht. Ich schaue von Woche zu Woche.»
Christian Kreienbühl
Wie sonst ist beim Marathonläufer allerdings längst nichts mehr. Einen einzigen Wettkampf – den Halbmarathon von Barcelona im Februar – konnte er heuer bestreiten. In diesem verpasste er die EM-Limite nur um zwei Sekunden.
Der Ärger darüber hielt sich allerdings in Grenzen. Weil er dafür zufrieden festhalten konnte: So gut war er schon lange nicht mehr gelaufen.

