Erst kam der Aprilscherz – und eine Woche später gabs dann doch noch gute Neuigkeiten. Nein, Lars Kindlimann wird kein Kombinierer.
Das stand zwar am 1. April auf dem Instagram-Profil der Skispringer des SC am Bachtel – und es tönte auch ganz seriös. Kindlimann werde ins B-Kader der Kombinierer aufgenommen und sei die grosse Hoffnung von Swiss Ski für Olympia 2022. «Aber ich bin nicht der Ausdauertyp», sagt Kindlimann und lacht.
«Es war ein Auf und Ab.»
Lars Kindlimann
Ganz alles war an der Meldung aber nicht frei erfunden – denn ins B-Kader wurde der 20-Jährige tatsächlich aufgenommen; in jenes der Spezialspringer allerdings. Dass er diesen Schritt schaffen würde, danach sah es in der letzten Saison lange nicht aus. «Es war ein Auf und Ab», sagt Kindlimann.
Der Start war für ihn letzten Sommer gut. Im Fis-Cup sprang er nahe an die Top Ten, bei seinem ersten Einsatz im Continental Cup, auf zweithöchster Stufe also, holte er als 25. gar Punkte. «Doch danach ging es immer mehr bergab.»

