Mangelnde Selbstreflexion kann man Dominik Peter wirklich nicht vorwerfen. Im Gegenteil: Seine Saisonanalyse wirkt sogar etwas hart.
Mit einem Aktienkurs vergleicht er seine von Aufs und Abs geprägte Formkurve. «Ich hatte gute Ansätze. Das, was ich wollte, ist mir nur selten gelungen», sagt der Fischenthaler.
Es sind erstaunliche Worte für einen 18-jährigen B-Kader-Athleten, der erstmals überhaupt regelmässig im Weltcup zum Einsatz kam. Denn er überstand nicht nur einige Male die Qualifikation und schaffte es damit unter die besten 50 Springer.
Peter sammelte auch schon mehrfach Punkte. Als Viertbester im Schweizer Team schloss er die Saison als 58. ab.
Bereits beim Auftakt in Wisla (POL) zeigte er im Training, wozu er fähig ist, auch wenn im Wettkampf die Bestätigung ausblieb. Noch.

