Im Vergleich zum Samstag und Sonntag mit den beiden Triumphen im Langlauf-Cross und im Sprint zeigte sich die Freude von Siri Wigger am Dienstag in ihrem dritten Rennen an den Youth Olympic Games in Le Brassus deutlich verhaltener. Sie musste mit Rang 2 vorliebnehmen. «Leider konnte ich kein wirklich gutes Rennen zeigen», sagte sie nach dem einzigen Distanzrennen und der einzigen Prüfung in der herkömmlichen Technik.
Das schlechte Gefühl vor dem Rennen vermochte die 16-Jährige nicht abzustreifen. Nie kam sie in den «Flow», den sie so gut kennt. Als Letzte des Einzelstartrennens gestartet, lag sie schon nach der ersten Zwischenzeit 8,4 Sekunden hinter der späteren Siegerin Maerta Rosenberg (Sd), der Zweiten und Dritten der beiden ersten Prüfungen. Auf Rang 2 blieb Wigger bis ins Ziel. Schliesslich fehlten ihr nach den 14:28,4 Wettkampf-Minuten 12,4 Sekunden zum Sieg.
«Siri ist eine komplette Läuferin.»
Edi Zihlmann, Nachwuchs-Verantwortlicher Swiss-Ski
«Schön immerhin, dass es zu Silber gereicht hat», tröstete sie sich. Über eine Reserve von 7,9 Sekunden verfügte sie auf die Bronzemedaillengewinnerin, die Amerikanerin Kendall Kramer. Sie war am Schluss stark aufgekommen.
Lob des Coachs

