Es dürfte alles übertreffen, was diese jungen Athletinnen und Athleten bisher erlebt haben. Die Teilnahme an den Olympic Youth Games in Lausanne ist nichts weniger als ein Meilenstein in ihrer Karriere – für alle Teilnehmenden aus den rund 70 Ländern, vor allem natürlich aber für die Schweizerinnen und Schweizer. Im eigenen Land zu olympischen Wettkämpfen antreten zu können – was kann es für aufstrebende Sportler Besseres geben?
Corinne Staub, Chef de Mission von Swiss Olympic, ist überzeugt, dass die 112-köpfige Schweizer Delegation in den 13 Wettkampftagen aussergewöhnliche Erfahrungen macht. «Vielleicht werden die Athletinnen und Athleten etwas grösseren Druck verspüren, wir sind aber sicher, dass diese Erfahrung – unabhängig von Erfolg oder Misserfolg – für ihre weitere Karriere einen grossen Vorteil bieten wird.»
Mehr als nur Sport
Die Youth Olympic Games in Lausanne sind erst die dritten Olympischen Jugendspiele im Winter. Bei der Premiere 2012 in Innsbruck sorgten auch Oberländer für Gold-Jubel im Schweizer Lager: Ski-Freestyler Kai Mahler aus Fischenthal siegte in der Halfpipe, die Adetswiler Curlerin Elena Stern gewann ebenfalls Gold.

