Es war eine Woche in Belgien, die Kevin Kuhn nicht so schnell vergessen wird. Am 22. Dezember feierte er in Namur seinen zweiten Sieg in einem U23-Weltcuprennen. Am 26. Dezember liess er den dritten Streich folgen – und schrieb Schweizer Quersportgeschichte: Mit dem Sieg in Heusden-Zolder entschied der 21-jährige Gibswiler bereits nach dem fünften von sieben Weltcuprennen die U23-Gesamtwertung für sich.
«Das ist schon sehr speziell. Es macht mich stolz.»
Kevin Kuhn
Das hatte vor Kuhn noch kein Schweizer geschafft. «Schon krass», sagt der Gibswiler, als er davon erfährt. «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Das ist schon sehr speziell. Es macht mich stolz.»
Stolz darf Kuhn darauf durchaus sein, denn er hat in einer Sportart, die in den vergangenen Jahren zumeist von Fahrern aus Belgien und Holland geprägt wurde, ein Ausrufezeichen gesetzt. Sein erster U23-Weltcupsieg in Bern am 20. Oktober wurde noch als grosse Überraschung betitelt.
Doch der Höhenflug hielt an. Im tschechischen Tabor wurde Kuhn Zweiter, in Koksijde (BEL) Fünfter – es ist bis jetzt sein Streichresultat, auf einer Strecke, die «wegen der sandigen Unterlage eine für die Belgier ist», wie er sagt.

