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Diese Niederlage macht Laupen Mumm

Fertig mit den Kanterniederlagen gegen den Spitzenklub: Laupens Unihockeyanerinnen treten gegen NLA-Leader Chur stark auf und verlieren nur 3:5.

Diese Niederlage macht Laupen Mumm

Der Wiedereinstieg in die NLA-Meisterschaft nach der WM-Pause ist den Frauen des UHC Laupen gelungen. Zwar verloren die Laupnerinnen gegen Leader Piranha Chur erwartungsgemäss – allerdings hielten sie die Partie relativ lange offen. Am Ende stand es in der Elba-Halle in Wald 3:5 aus Laupner Sicht.

«Wir wollten Dinge ausprobieren – und eigentlich funktionierte alles. Das gibt uns Mumm.»
Laupen-Trainer Yves Kempf

Das kommt einem Achtungserfolg gleich. Denn in der letzten Saison hatten die Oberländerinnen nie auch nur den Hauch einer Chance gegen den siebenfachen Meister. 1:12 und 1:10 verloren sie da in der Qualifikation, und im Playoff-Viertelfinal lauteten die Resultate 1:9, 0:13 und noch einmal 1:9. Und auch das erste Duell in dieser Saison ging mit 8:2 Toren deutlich an Chur.

Ein gelungener Test

Und nun also diese doch relativ knappe Niederlage. Sie bringt den Laupnerinnen zwar keine Punkte – aber doch Selbstvertrauen. «Wir waren sehr nahe dran», sagt Trainer Yves Kempf. Für ihn war die Partie ein Test im Hinblick auf den Cup-Halbfinal gegen Chur im Januar. «Wir wollten Dinge ausprobieren – und eigentlich funktionierte alles. Das gibt uns Mumm.»
 

Nettigkeiten wurden lediglich vor der Partie ausgetauscht, als die fünf Churer Nationalspielerinnen für den Gewinn von WM-Silber geehrt wurden. Danach gingen die Bündnerinnen zwar in der 5. Minute in Führung, doch diesmal war das 0:1 nicht der Auftakt zu einer Laupner Kanterniederlage.

Im Gegenteil: Sabrina Aerne glich für Laupen in der 12. Minute aus, und im zweiten Drittel gelang den Oberländerinnen gar etwas, was sie zuvor noch nie zustandegebracht hatten: Nach Treffern von Vanessa Kapp und Yara Hofmann lagen sie in der 26. Minute mit einem Zweitorevorsprung in Front. Damit hatten sie die Churerinnen offensichtlich angestachelt: Topskorerin Corin Rüttimann verkürzte nur 73 Sekunden später auf 2:3, zweieinhalb Minuten später fiel der Ausgleich, und in der 33. Minute ging Chur wieder 4:3 in Führung.

«Wir kassierten zwei Gegentore nach blöden individuellen Fehlern», sagt Kempf. Sein Team fand darauf keine Antwort mehr in Form eines weiteren Treffers – trotz vieler Möglichkeiten. Den fünften Gegentreffer kassierte Laupen in der Schlussminute. «Das war mit Abstand unsere beste Saisonleistung», sagte Kempf. «Wir haben ein Spitzenteam kitzeln können und wissen, dass wir näher dran sind.» (zo)

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