Es sind zwei spezielle Transfermeldungen: Sasha Touretski und Nina Kost haben ihre Wettkampflizenz nicht mehr beim SC Uster Wallisellen, sondern wechseln in die Westschweiz. Touretski schwimmt neu für Lausanne, Kost für Lancy.
Beim abgewanderten Duo handelt es sich um zwei Mitglieder des fünfköpfigen Elite-Nationalkaders. Touretski und Kost schwammen zudem an der WM im Juli in der Lagenstaffel, die den Schweizer Rekord brach und sich den Olympia-Quotenplatz sicherte. Zwei sportliche Aushängeschilder sind dem SCUW also abhandengekommen.
Speziell ist an den Transfers vor allem: Es ging um Geld. Bei ihren neuen Klubs erhalten Kost und Touretski ein Fixum und erfolgsabhängige Prämien. «Das kommt für uns nicht infrage», sagt Philippe Walter.
Für den Präsidenten des SCUW sind die Abgänge einerseits schmerzlich, andererseits aber auch zu verschmerzen. «Ich bin den beiden nicht böse – es ist ihr Entscheid.» Ein Entscheid, den ihm die beiden notabene am selben Tag unabhängig voneinander per Mail mitgeteilt hatten.
Dabei, aber nicht mittendrin

