«Ich möchte nicht, dass dieser Sieg glorifiziert wird», sagt Dimitri Steinmann. Kein Wunder: Niemand will, dass es so ausgeht.
Der Final der Swiss Open von Uster zwischen dem Dübendorfer und Jesus Camacho konnte am Sonntag nicht zu Ende gespielt werden. Der Mexikaner musste im vierten Satz nach einem Zusammenstoss der zwei Squasher aufgeben.
Er blieb liegen und wurde auf der Bahre zur Untersuchung ins Spital gebracht. Dort gab es Entwarnung: Nur Schmerzen, aber keine Verletzung der Wirbelsäule.
Steinmann hat damit den sechsten Titel auf der PSA-Tour gewonnen. Vermutlich. Denn den Ausgang des Challenger-Tour-10-Events muss die Professional Squash Association erst noch bestätigen. Für die Wertung entscheidend ist, ob die Verletzung vorsätzlich verursacht wurde.
«Ich sehe keine Absicht.»
Florian Pössl, Oberschiedsrichter Swiss Open

