Lukas Rüegg, Sie wurden an den Bahn-Europameisterschaften in Apeldoorn 13. im Scratch und 8. im Ausscheidungsfahren. Sind Sie zufrieden?
Lukas Rüegg: Ich bin mit Scratch und Elimination Disziplinen gefahren, in denen es ein bisschen Glück braucht. Im Scratch fehlte mir am Schluss etwas die Kraft, weil ich zuvor zu viel gearbeitet hatte. Das Ausscheidungsfahren ist immer etwas eine Lotterie. Es wäre mehr als ein 8. Platz möglich gewesen, wenn ich nicht eingeklemmt worden wäre.
Es gab keine Medaille für Swiss-Cycling. Wie ist die Team-Bilanz?
Der Bahnvierer war als Vierter in der Team-Verfolgung nahe an einer Medaille, und immerhin gab es einen Schweizer Rekord. Wir haben uns in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 eine gute Ausgangslage erarbeitet. Und Stefan Bissegger war in der Einzel-Verfolgung als Vierter auch nahe an einer Medaille. Die EM-Bilanz ist ansprechend, auch wenn es keine Medaille gab.
Was sind Ihre nächsten Ziele?
Die Strassensaison ist seit zwei Wochen abgeschlossen, nun kann ich mich ganz auf die Bahn konzentrieren. Dort erhoffe ich mir Einsätze in den kommenden Weltcuprennen. Wir wollen das gute EM-Resultat im Vierer bestätigen, um im Rennen um einen Olympia-Startplatz nicht vom Weg abzukommen. Ich bin auf jeden Fall sehr motiviert für die Bahnsaison.

