Erst im zweiten Spiel klappte es
Eigentlich hätten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti sechs Punkte aus den ersten beiden NLB-Heimspielen am Wochenende holen wollen. Es wurden aber nur drei. Am Samstag entpuppte sich Yverdon für die Oberländerinnen als Partykiller.
Vor 240 Zuschauern verloren die Riders gegen die zuvor punktelosen Westschweizerinnen 2:4. Als Annina Faisst in der 22. Minute das 2:0 erzielte, schienen die Riders auf dem richtigen Weg. Doch ihre Chancenauswertung liess in der Folge zu wünschen übrig – sie waren zwar feldüberlegen, schlugen aus vielen Möglichkeiten aber keinen Profit.
Yverdon hingegen drehte die Partie bis zur 33. Minute auf 3:2 und erhöhte in der 45. Minute auf 4:2. Die Riders schafften es trotz zwei Powerplays und einem Penalty nicht mehr heranzukommen. «Kopf hoch und weiter!», schrieb der Klub nach der ersten Saisonniederlage auf Instagram.
Eine gelungene Reaktion
Die Reaktion gelang den Oberländerinnen am Sonntag gegen Appenzell. Wieder starteten sie gut, wieder führten sie im zweiten Drittel 2:0, Laaksonen und Autio hatten getroffen.
Zwar war die Partie ausgeglichener als jene gegen Yverdon, doch die Riders hielten ihre Fehlerquote tief und nutzten Patzer des Gegners aus. Und diesmal waren die Oberländerinnen auch in Überzahl erfolgreich: Altwegg schloss ein Powerplay in der 48. Minute mit einem satten und präzisen Schuss erfolgreich zum 3:0 ab – die Entscheidung war damit gefallen.
Shutout für Schöni
Riders-Torhüterin Schöni musste sich auch dann nicht bezwingen lassen, als Appenzell mit sechs Feldspielerinnen angriff und feierte einen Shutout. Nach vier Partien sind die Riders damit Tabellenzweite mit einem Zähler Rückstand auf Leader Lejon Zäziwil. (zo)

