Nichts ist so schwierig, wie einen Ruf loszuwerden. Jahrelang war der UHC Uster beim Versuch gescheitert, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Nun ist dieses Kunststück zweimal in Serie gelungen – und für die Ustermer unterdessen kein Kunststück mehr, sondern realistisches Saison-Mindestziel. Aber eben, da ist noch immer dieser Ruf einer Playout-Equipe.
So zumindest erlebt es Michael Reimann. Er war im UHC Uster schon alles Mögliche, Trainer in der NLA und auf verschiedenen anderen Stufen, Präsident, nun ist er Sportchef.
«Wenn wir es zum dritten Mal geschafft haben, glaub man uns langsam, dass es kein Zufall ist.»
Michael Reimann, Sportchef UHC Uster
Und als solcher spürt er, dass der Klub eben in der Szene noch nicht das Image einer Playoff-Equipe hat. «Wenn wir es zum dritten Mal geschafft haben, glaubt man uns langsam, dass es kein Zufall ist», sagt Reimann.
In der Tat fusst der Erfolg der letzten Jahre nicht auf Launen des Schicksals, sondern auf guter Aufbauarbeit im Verein.

