Simon Marquart ist an der EM im lettischen Valmiera eine eindrückliche Rückkehr gelungen. Dabei hatte sich der Mönchaltorfer erst vor gut zwei Monaten im Knie an der Gelenkkapsel und am hinteren Kreuzband verletzt.
Im Halbfinal hielt er sich zunächst im hinteren Teil auf, überstand den Zwischenfall schadlos und qualifizierte sich für den Final. Den schloss der 22-Jährige auf dem 6. Platz ab. Kein Wunder sprach der Schweizer Nationaltrainer Grant White von einem «beeindruckenden Comeback».
Den Test bestanden
Marquart bestand den Test bestens. «Den Umständen entsprechend gut» sei es ihm an der EM gelaufen, erklärt er. «Im Final wäre ein vierter Platz möglich gewesen. Aber alles in allem bin ich zufrieden.» Das verletzte Knie habe er «schon gespürt. Es hat mich mehr behindert, als ich gedacht hatte.» Bezüglich Belastung sei er ans Limit geraten.
Europameisterschaften scheinen Marquart zu liegen. Vor einem Jahr in Glasgow hatte er mit dem 4. EM-Platz sein bisher wertvollstes internationales Resultat erreicht.

