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«Wer weiss, wo es dann noch hingeht»​​​​​​​

Dimitri Steinmann wird erst 22, ist in der Weltrangliste aber schon auf Platz 66 geklettert. Es soll nicht die Endstation sein.

Ihr letztes Turnier liegt rund eineinhalb Monate zurück, erst im August greifen Sie wieder ein. Wie sehr fehlt Ihnen das Wettkampfgefühl?
Dimitri Steinmann: Den Nervenkitzel der Matches vermisse ich schon. Dafür trainiere ich schliesslich. Es ist aber auch schön, von diesem ganzen Zirkus mal weg zu sein und konzentriert für sich zu arbeiten.  

Pro Woche stehen bis zu 24 Trainings auf Ihrem Programm. Welchen Anteil davon absolvieren Sie alleine?
Rund 20 Prozent. Ich habe ein gutes Setup an Partnern. Ich habe mit Marco Kraft Eggenberger neu einen Performance-Coach. Er ist mein Mentor und der Mann im Hintergrund, der alles zusammenhält. John Williams ist mein Squashcoach, mit Olaf Huber mache ich die körperliche Arbeit. Manager Marc Ulrich ist für das Backoffice zuständig. Daneben habe ich diverse Trainingspartner.

Sind Sie mit diesem Umfeld perfekt aufgestellt?
Ich habe es in dieser Konstellation noch nicht sehr lange. Es ist sicher sehr gut, um hochwertig zu trainieren. Das habe ich zwar schon vorher gemacht, aber nicht so strukturiert. Seit ich mit Marco zusammenarbeite, sehe ich den Sinn hinter dem, was ich mache. Ich werde daneben weiterhin ins Ausland gehen, um bessere Trainingspartner zum Spielen zu haben. Nur sie bringen mich weiter. Ich bin die Nummer 2 der Schweiz, die Nummer 1 ist Nicolas Müller (PSA 27). Ich gehe oft zum ihm nach Deutschland.  

«Die Definition eines Profis ist für mich aber, dass er unter jedem Umstand das Bestmögliche leisten kann.»
Dimitri Steinmann

Wie ist das Verhältnis zu ihm? 
Wir sind im selben Verein und haben einen sehr engen Kontakt. Nici ist wie ein grosser Bruder für mich. Ich kann gar nicht aufwägen, wie viel er mir schon geholfen hat. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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