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Sport

Wehe, wenn der Langsamstarter in Fahrt kommt

Es gibt nicht viele Rennfahrer, die sowohl auf der Strasse als auch auf der Bahn erfolgreich sind. Einer von ihnen ist Lukas Rüegg aus Madetswil.

Gut gelaunt erscheint Lukas Rüegg zum vereinbarten Interviewtermin. Training stand an diesem Tag nicht auf dem Programm, dennoch konnte er es nicht lassen und drehte eine «lockere Runde».

Den freien Tag hat sich der 22-Jährige aus Madetswil verdient, schliesslich hat er bewegte Tage hinter sich. 
 
An der Schweizer Strassen-Meisterschaft in Fischingen fuhr auf den zehnten Platz. «In Anbetracht der Vorbereitung bin ich zufrieden», schaut er auf das aufgrund der Hitze harte Rennen zurück.

Und von Vorbereitung konnte nicht die Rede sein. Erst tags zuvor war er von den Europaspielen aus Minsk, der Hauptstadt Weissrusslands, zurückgekehrt – mit einer Bronzemedaille im Gepäck.

«In einem Team etwas zu erreichen ist besonders schön.»
Lukas Rüegg

Diese holte er sich mit dem Schweizer Bahnvierer zusammen mit Théry Schir, Claudio Imhof und Robin Froideveaux. Die vier Fahrer sicherten sich die Medaille im kleinen Final gegen das Gastgeberland dank einem Schweizer Rekord (3:54,210). 
 

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