Das Schweizer Frauen-Squash steckt in einer Krise. Zwar gibt es einige ambitionierte Spielerinnen, von denen die besten den Sport sogar zu ihrem Beruf gemacht haben. Aber für den Wettkampf interessieren sich neben den Spitzenspielerinnen immer weniger Squasherinnen.
In Uster trainieren 25 Frauen, haben aber keine Lizenz gelöst. In der NLA massen sich letzten Winter bloss vier Auswahlen. Danach war offen, ob es weiterhin eine Nationalliga A geben würde.
«Wir haben uns direkt nach den Playoffs Gedanken gemacht, nachdem wir gehört haben, dass es vielleicht nur noch zwei Teams geben wird.»
Martina Pössl, Squashclub Uster
Die Titelträgerinnen werden deshalb in der Saison 2019/20 in einem neuen Modus ermittelt. Alle Begegnungen der Regular Season werden an einem einzigen Wochenende, vermutlich im Januar in Uster, ausgetragen – ungeachtet davon, wie viele Teams sich anmelden.
Die besten vier Equipen spielen dann im April an den Playoffs, ebenfalls in Uster, um den Meistertitel. Dies teilte der Verband letzte Woche den Spielleiterinnen und Spielleitern der Clubs mit.

